schon in meiner kindheit hatten mich computer fasziniert, wenngleich damals wohl eher der spiele wegen. zur jugendweihe bekam ich dann meine erste eigene „maschine“ geschenkt, einen commodore c64. diesen setze ich vielleicht sogar bald wieder für (jetzt musikalische) zwecke ein, damals ging es aber nur um’s zocken. dem c64 folgte eine amiga 600, deren späteren verkauf ich noch heute bereue – aber er refinanzierte mir meine erste „profisoundkarte“ für den pc: die soundblaster awe 32.

der maschinistmeine heutige heimische it-infrastruktur ist, nimmt man mein musiksystem heraus, recht überschaubar und so gar nicht speziell: ein dsl-router, ein kleiner raspberry-pi-miniserver, eine nas sowie ein paar desktop maschinen und laptops. als betriebssysteme kommen in meinem haushalt linux (meist debian und derivate), windows xp/7/10 und mac os x zum einsatz, wobei windows den desktop nach wie vor dominiert.

neben der primären musikalischen aufgabe meines heim-pcs wird dieser außerdem als erfüllungsgehilfe für web- und grafikdesign eingesetzt. beruflich sieht das ganze deutlich „trockener“ aus, aber wäre es ebenso spannend, dann hätte ich in der freizeit wahrscheinlich keine kreativen ideen mehr.

das reizvolle am „maschinist-sein“ ist für mich das finden der problemlösung. denn da wird’s dann oft genug wieder kreativ. den spaß, den das ganze macht, und den reiz, den neue „projekte“ für mich ausmachen, können viele nicht nachvollziehen … es ist ihnen zu „nerdy“. aber ich sehe im nerd-sein keinen makel, sondern eine lebenseinstellung.