vnc-server-setup (debian jessie)

[ geschrieben am 05.06.2017 in blog: der maschinist | tags: #, #, #, #, #, #, #, #, # ]

ein server will, so er auch grafische frontends für seine dienste bietet, ab und an grafisch administriert werden. fällt hierbei die wahl auf das bewährte vnc-protokoll, so ist das setup auf einem debian (jessie) system, wie folgt…

zunächst wird der vnc-dienst installiert:

root@server:~# apt-get update && apt-get upgrade -y && apt-get install tightvncserver

damit der (unprivilegierte) user-account den vnc-service starten kann, brauchen wir „sudo“:

root@server:~# apt-get install sudo

nun wird der (unprivilegierte) user-account entsprechend berechtigt:

root@server:~# gpasswd -a meszi sudo

mit dem ersten starten des vnc-servers werden die einstellungen abgefragt und geschrieben, z.b. das vnc-passwort:

root@server:~# su - meszi

meszi@server:~$ vncserver

nun kann der erste, testweise zugriff auf den dienst erfolgen. ich persönlich nutze unter windows gern den „realvnc viewer“. der ip-adresse bzw. dem hostnamen des servers wird die display- bzw. portnummer des vnc-servers angehängt, z.b. „server:1“. ét voìla…

realvnc viewer

um den vnc-dienst beim hochfahren automatisch starten zu lassen, muss ein systemd-startscript erstellt werden:

root@server:~# echo -e "[Unit]\nDescription=TightVNC remote desktop server\nAfter=sshd.service\n\n[Service]\nType=dbus\nExecStart=/usr/bin/tightvncserver :1\nUser=meszi\nType=forking\n\n[Install]\nWantedBy=multi-user.target" >> /etc/systemd/system/tightvncserver.service

root@server:~# chmod 755 /etc/systemd/system/tightvncserver.service

root@server:~# systemctl enable tightvncserver.service && systemctl start tightvncserver.service

quellen:

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