ubuntu 18.04: dnsmasq vs. systemd-resolved

[ geschrieben am 25.09.2018 in blog: der maschinist | tags: #, #, #, #, # ]

unter ubuntu 18.04 lts (bzw. dem darauf basierenden linux mint 19) gibt es probleme beim setup des dnsmasq services, den ich gern nutze, wenn ich z.b. lokal eine website erstelle und diese bereits mit dem späteren fqdn konfigurieren will (wordpress kann da z.b. „zickig“ sein, siehe "wordpress umziehen – wordpress migration".

ursache ist der lokale systemd-resolved-namensauflösungsdienst, der lokale anwendungen wie z.b. linux-virtualisierer servicen soll. er belegt standardmäßig den selben port (dns – 53), was dnsmasq daran hindert, zu starten…

…sicher eine ganz spannende geschichte, aber auf meinem laptop will ich das nicht. ich will mein gutes altes „dnsmasq“. fertig, aus, basta! 🙂

ein wenig googlen half wie so oft. hier fand ich hilfe. der ablauf als kommandoabfolge:

root@laptop:~# grep IGNORE_RESOLVCONF /etc/default/dnsmasq
IGNORE_RESOLVCONF=yes

root@laptop:~# echo -e 'nameserver 192.168.179.2 # zu Hause 1
nameserver 192.168.179.1 # zu Hause 2
nameserver 8.8.8.8 # Google' > /etc/resolv.personal

root@laptop:~# grep resolv-file /etc/dnsmasq.conf
resolv-file=/etc/resolv.personal

root@laptop:~# systemctl stop systemd-resolved

root@laptop:~# systemctl restart dnsmasq

root@laptop:~# systemctl disable systemd-resolved

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