hackintosh für veraltete macs

[ geschrieben am 06.03.2017 in blog: der maschinist | tags: #, #, #, #, #, # ]

hab lange nicht mehr bei der hackintosh-distribution „iATKOS“ reingeschaut und entdecke grad eine osx-sierra-edition. 🙂

warum ich das schreibe? das ist neben der option, auch den bastelfaulen pc-usern eine osx-installation zu ermöglichen, auch ein netter weg, sein altes core2duo-macbook auf eine aktuelle osx-version zu heben. viele vergessen nämlich, dass ihr „sicherer“ mac nur deswegen noch(?) keinen virenbefall hat(te), weil es dank der geringeren verbreitung der apple-fabrikate eine -nennen wir es- „geringere epidemiologische relevanz“ besitzt. will sagen: damit ein exploit oder trojaner kreise ziehen kann, muss zunächst eine bestimmte „kritische masse“ infizierter systeme erreicht werden, die es wohl auf absehbare zeit nicht geben wird im apple-mikrokosmos. anders als bei windows- oder linux-systemen. und damit lohnt es auch für den geneigten schädlingsprogrammierer kaum, gezielt in richtung osx aktiv zu sein.

trotz alledem existieren die exploits. nicht zuletzt auch deswegen, weil das apple’sche betriebssystem eine menge komponenten aus der opensource-welt enthält … und damit zwangsläufig auch die angriffsfläche der etabliert(er)en (bsd- und linux-) serversysteme erbt. und da apple leider auch dafür bekannt ist, updates immer erst deutlich zeitversetzt auszurollen … naja, den rest kann man sich denken.

der eigentliche anlass meines schreibens sind aber eben die „obsoleten“ apple-geräte – die der hersteller mit keinen weiteren osx-upgrades mehr bedenkt. und davon gibt es zu hauf: ich habe erst letztens ein älteres, mit „snow leopard“ (10.6., keine sicherheitsupdates mehr seit 12/2013) laufendes macbook auf „el capitan“ (10.11) gehoben. neueres bietet der hersteller für diese maschine leider nicht mehr an (eol ist hier voraussichtlich herbst 2018). wenn osx also die installation auf der original-apple-maschine verweigert, weil sich wohlmöglich nicht einmal mehr 10.10 oder 10.11 upgrades einspielen lassen, bietet es sich an, die möglichkeiten der hackintosh-welt zu prüfen: in diesem falle das topaktuelle „sierra“ (10.12).

update:
 
im anschluss an das schreiben dieses artikels stieß ich noch auf eine weitere möglichkeit, veraltete macs mit dem aktuellen „sierra“ zu installieren. die idee dahinter ist, den installer zu patchen, damit er die installation nicht mehr verweigert. das ganze ist im folgenden video und auf der website des patch-programmierers bestens beschrieben. im gegensatz zu fertigprodukten wie „iATKOS“ wird es hier allerdings notwendig sein, die treiber für verschiedene, nicht supportete hardwarekomponenten selbst zu beschaffen und zu installieren.

das video:

 
die website:

  • http://dosdude1.com/sierrapatch.html

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