daten saugen ohne schnickschnack

[ geschrieben am 16.01.2008 in blog: der maschinist | tags: #, #, #, #, #, # ]

mir fiel in den letzten tagen öfter auf, dass ich beim zusenden von links meiner mp3-dateien immer die antwort bekam, dass dieses oder jenes multimediaplayerplugin sich vorgedrängelt habe und die datei nun im browser abgespielt wird.

ein kleines, aber sehr hilfreiches tool ist das aus der unix-welt bekannte „wget“, das ich in solchen fällen immer gern nutze. wie so oft kann eine kleine zeile in der konsole (oder unter windows „eingabeaufforderung“) viel schneller zum ziel führen, als die suche nach einem geeigneten gui-basierten „würgaround“…

erhältlich ist das kleine progrämmchen unter anderem auf heise.de. der einfachheit halber speichert man die datei „wget.exe“ direkt in das windows-verzeichnis. dann muss man den suchpfad für die „eingabeaufforderung“ später nicht mehr anpassen.

der rest ist relativ simpel:

  • „eingabeaufforderung“ starten (z.b. via start > ausführen > "cmd" > ok).
  • in den betreffenden download-ordner wechseln (z.b. "cd Desktop")
  • download starten (z.b. "wget http://meszi.musiqus.net/de/demos/Fooga_GuardUrGun_full.mp3")

es gibt noch ein paar sehr nützliche kommandoparameter, die ich gern noch mit reinnehme, z.b. das fortsetzen abgebrochener downloads (-c oder –-continue) und die begrenzung der downloadbandbreite (–-limit-rate=10k). wenn ihr also über eine etwas instabile internetverbindung verfügt, die zudem auch noch ziemlich lahm ist, dann könnte der befehl wie folgt aussehen:

wget --continue --limit-rate=10k http://demos.musiqus.net/meszi.de/Fooga_GuardUrGun_full.mp3

weitere kommandoparameter findet ihr beim aufruf von "wget –-help".

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.